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Screenshot-ShopAuf unseren neuen Screenshot-Shop finden Sie nicht nur DVDs und Bücher, die hier besprochen wurden: Unter der Rubrik "Grundlagen FILM" haben wir begonnen, Klassiker und Fundamentales in Sachen Film zu sammeln, sei es in Textform oder, natürlich, als Film. Schauen Sie mal rein!
EDITORIALDas Münchner Filmfest hat begonnen - und zwei unserer Redakteure, Harald Mühlbeyer und Andreas Rauscher werden für Sie dabei sein. Bis dahin haben wir neben der neuen Kritik zu "You Kill Me" einen längeren Text von unserem Redakteur Bernd Zywietz zu M. Night Shyamalans neuestem Streich, der Öko-Apokalypse "The Happening". Es handelt sich dabei um einen gekürzten und für Screenshot-Online bearbeiteten Auszug aus Zywietz' Buch Tote Menschen sehen. M. Night Shyamalan und seine Filme - der ersten Monographie über den Regisseur und Autoren von "The Sixth Sense", "Signs", "The Village" und Co. Das Buch wird in Kürze als Nummer 1 der neuen Edition Screenshot erscheinen.
Viel Spaß!
Wenn Sie Filme, Kritiken oder ganz allgemein Screenshot-Online kommentieren wollen, dann schreiben Sie uns doch einfach: redaktion(a)screenshot-online.com! Wir freuen uns auf ihre Anmerkungen!
PRINTAUSGABE DER SCREENSHOT
Ausgabe 27 von Screenshot mit dem thematischen Schwerpunkt "Film im Film". Die Zeitschrift ist zum Preis von 2,50 Euro an zahlreichen Verkaufsstellen im Rhein-Main-Gebiet erhältlich. Oder Sie bestellen das Heft (vielleicht zusammen mit einigen älteren Ausgaben?) direkt bei uns. Alle Infos dazu hier.
SPEZIAL: TERRY GILLIAM
Großes Interview mit Terry Gilliam Terry Gilliam im ausführlichen Gespräch mit Screenshot über seinen jüngsten Film "Tideland", der Ende Oktober endlich in Deutschland veröffentlicht wird - wenn auch nur auf DVD... Interview mit Terry Gilliam Lesen Sie dazu auch unsere Filmkritik zu "Tideland"
MYTHOS 007 - James Bond und PopkulturVon Screenshot-Autoren: Mythos 007. Die James-Bond-Filme im Fokus der Popkultur. Hrsg. von Andreas Rauscher, Bernd Zywietz, Georg Mannsperger und Cord Krüger. Bender Verlag, Mainz 2007. 280 Seiten, zahlreiche Abbildungen. 15.90 Euro. Die James-Bond-Filmserie ist eine popkulturelle Ausnahme-Erscheinung, die es lohnt, näher und eingehend analysiert zu werden. Mythos 007 beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Hauptdarstellern und deren betont schurkischen Widerparts, dem innovativen Set-Design, den bekannten Soundtracks und den Videospiel-Adaptionen neueren Datums. Die Serie wird in ihren kulturellen Kontext gestellt und als weltpolitischer Seismograf verortet. Eine ausführliche Filmografie rundet dieses Standardwerk über den Agent mit der Lizenz zum Töten ab.
Direkt aus der Hüfte schießen wir immer wieder gerne auf das, was sich auf der Leinwand bewegt: kurze und würzige Kritiken, die ständig freihand aktualisiert werden.
NEUIGKEITEN: KINO REZENSIERTKung Fu Panda, Start: 03.07.2008 „Kung Fu Panda“ hält dem ersten Blick nicht stand. Schicke Lichteffekte, schmucke Designs und eine ganze Menge bombastisch und clever choreografierte Kung-Fu-Fights (für die sich Computerbilder in der Tat perfekt eignen) können nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Kung Fu Panda“ insgesamt im flacheren Ende des Teiches paddelt. Filmkritik Kung Fu Panda
The Happening, Start: 12.06.2008 M. Night Shyamalan widmet sich diesmal dem Katastrophenfilm, verweigert dessen Spektakel und verzichtet auf altbekannte Qualitäten. Ein typischer Shyamalan – und ganz anders. Vielleicht ist es das große Geheimnis des Films, das ihn so sympathisch macht: Shyamalans Figuren brauchen keinen Plottwist mehr. Sein postmodernster Film. Anything goes but nothing happens. (Das Kapitel zum aktuellen Film aus dem Buch Tote Mensche sehen. M. Night Shyamalan und seine Film) Text zu The Happening
You Kill Me, Start: 12.06.2008 Ben Kingsley zielt hier als polnisch-amerikanischer Mafia-Killer Frank Falenczyk eindeutig auf das Komikzentrum der Zuschauer. Frank verteilt seine Zeit fein säuberlich auf Trinken und Auftragsmorde. Die Trennlinie verschwimmt allerdings immer mehr, und als er den Boss der feindlichen irischen Mafiosi (Dennis Farina) umlegen soll, stattdessen aber hackedicht im Auto einschläft, schickt ihn seine Familie nach San Francisco zu den Anonymen Alkoholikern. Ein fast völlig frischer Genuss. Fast. Filmkritik You Kill Me
Sex and the City: Der Film, Start: 29.05.2008 Bereits kurz nach dem Serienstart 1998 brach ein regelrechtes „Sex and the City“-Fieber aus. Klar: Regisseur Michael Patrick King musste in der Kinoadaption nun davon ausgehen, dass nicht nur die internationale Kritik ein Auge auf diesen Film werfen würde, sondern vielmehr Millionen Fans rund um den Globus. Daher verzichtete auf konzeptionelle und ästhetische Veränderungen und inszenierte stattdessen nach dem bekannten Serienmuster, so dass sein Film wie eine extra lange Episode wirkt – wenn auch ein wenig konstruiert...Filmkritik Sex and the City
Things We Lost in the Fire, Start: 29.05.2008 Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr so wie es war. Als Audrey ihren Mann nicht auf dem Handy erreicht und kurz darauf die Polizei vor ihrem Haus vorfährt, wird ihr schlagartig klar, dass Brian nie mehr zu ihr und den beiden kleinen Kindern zurückkehren wird. Der Tod lässt das Bilderbuchleben der Familie komplett aus den Fugen geraten in diesem Drama von Susanne Bier...Filmkritik Things We Lost in the Fire
The Eye, Start: 29.05.2008 Vorbild im neusten Fall hollywood’scher Kreativität ist der 2002er Erfolg „Gin gwai“. Oder wahlweise „Jian gui“ genannt. Aber auch egal. Viel von möglichen Qualitäten blieb auf dem Weg durch die Fleischwolfpipeline von Ost nach West nicht übrig. Jetzt heißt das Ganze eben „The Eye“. Kurios genug. Denn plotrelevant sind zwei Augen ... Filmkritik The Eye
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Start: 22.06.2008 IIm Vergleich zu anderen aktuell reaktivierten Leinwandhelden versucht Harrison Ford mit der für ihn typischen Gelassenheit gar nicht erst sein Alter zu kaschieren und erinnert darin an seinen Serienvater Sean Connery in dem späten James Bond-Film „Never Say Never Again“ (GB 1984). Dieses Motto haben Spielberg, Lucas und Ford offensichtlich auch bei der Arbeit an „Crystal Skull“ im Hinterkopf behalten. Filmkritik Indiana Jones 4
Cassandras Traum, Start: 05.06.2008 In Woody Allens neuer Tragödie spielt Colin Farrell Terry, der gerne spielt und den sein Glück immer wieder verlässt. Ewan McGregor als Ian braucht Geld für ein hoffentlich lukratives Immobiliengeschäft. Onkel Howard verspricht zu helfen - gegen eine kleine Gegenleistung. Der Niedergang des Brüderpaares ist von Beginn an vorgezeichnet... Filmkritik Cassandras Traum
"Speed Racer", Start: 08.05.2008 ADHS – jene von Kritikern als Modekrankheit verschriene kindliche Aufmerksamkeitsstörung – muss bei der Entwicklung von „Speed Racer“ eine tragende Rolle gespielt haben. Ebenso psychedelische Drogen, ein Verlangen nach Epilepsie und eine gute Portion Basisdurchgeknalltheit. Filmkritik Speed Racer
Abgedreht, Start: 03.04.2008 Jerry hat alle Videos in der Videothek gelöscht, jetzt muss er mit Kumpel Mike Hollywood-Blockbuster und -Klassiker nachdrehen, mit kleinem Team, kleinem Equipment, kleiner Videokamera und viel Elan. Trotz kleiner Schwächen ist Gondrys Film eine berührende und ernstzunehmende Hommage an den Film, die zeigt, wie viel Charme „homemade storytelling“ haben kann... Filmkritik Abgedreht
"The Savages", Start: 24.04.2008 Das Drama von Writer-Director Tamara Jenkins ist kein Wohlfühlfilm – aber das ist ja kein Qualitätsmerkmal. Filme über die elterliche Fürsorge für ein Baby flimmern so regelmäßig über die Kinoleinwand. Vergleichsweise selten sieht man Filme über einen Vater im Greisenalter, der ebenfalls Windeln verbraucht und mit seinen Exkrementen Schimpfwörter an die Wand schreibt. Nicht aus lustig bösartiger Laune heraus. Nicht im Zuge eines Fäkalwitzes der Farrellys. Sondern weil Lenny Savage (Philip Bosco) an Demenz leidet ... Filmkritik The Savages
"Untraceable", Start: 03.04.2008 Das Abgründige des psychopathischen Mörders zieht sich durch die ganze Filmgeschichte, und der Erfolg von Thrillern wie „Das Schweigen der Lämmer“ (1990) von Jonathan Demme legt nahe, dass das Publikum eine unterschwellige Faszination für solche Figuren hegt. Das dachte sich wohl auch Regisseur Gregory Hoblit, der in „Untraceable“ ganz zeitgemäß einen, die neuesten technischen Möglichkeiten nutzenden Killer präsentiert. Gerade hier liegt jedoch einer der Schwachpunkte des Films. Filmkritik Untraceable
"Shine A Light", Start: 04.04.2008 In „Shine A Light“ geht es um die kulturelle und musikalische Projektionsfläche Stones und nicht um einen enthüllenden dokumentarischen Blick, der am Schluss ohnehin nur ein weiteres Mal zusammenfassen würde, was man in ganzen Regalmetern von Stones-Büchern nachlesen kann. Scorseses Inszenierung gestaltet sich angenehm unaufdringlich und gerade deshalb effektvoll. Filmkritik Caramel
Caramel, Start: 03.04.2008 Mitten in einem insgesamt wenig anheimelnden Lebensraum erzeugt Regisseurin Labaki mit sinnlichen Bildern eine fremdartige, kleine, in sich geschlossene Welt, in die sich ganz unterschiedliche Frauen zurückziehen, um dort über ihre Wünsche zu reden und Probleme zu bewältigen. Filmkritik Caramel
21, Start: 10.04.2008 Robert Luketic („Natürlich blond!“, „Das Schwiegermonster“) greift scheinbar nebenbei die Unzuverlässigkeit der Romanvorlage „Bringing Down the House“ (Ben Mezrich) auf, deren vermeintlich dokumentarische Schilderung der realen Erlebnisse des MIT Studenten Jeff Ma kurz nach ihrem Erscheinen 2003 in der amerikanischen Presse als überwiegend erfunden entlarvt wurde, und transformiert sie für das Medium Film… Filmkritik „21“
Iron Man, Start: 01.05.2008 „Iron Man“ erzählt von der Geburt seines Helden und dessen erster Bewährung. Unterm Strich lässt sich Favreaus Comicverfilmung auf den Nenner „flach aber unterhaltsam“ bringen. Das ist unbefriedigend und auch enttäuschend; zugleich will „Iron Man“ aber an keiner Stelle mehr sein als der Auftakt zu einer neuen Franchise. So harrt das enorme Potenzial der Figur unbeschädigt seiner Nutzung... Filmkritik Iron Man
[REC], Start: 08.05.2008 Plazas und Balaguerós Film funktioniert wunderbar, mit viel „Buh!“ – auch deshalb, weil es hier in der „Echtheits“-Ästhetik daherkommt. Und doch schockiert am meisten, wie sehr man sich an diesen falschen Hauch von Wirklichkeit gewöhnt hat und wie bereitwillig alle Indizien für Realität drangegeben werden...Filmkritik [REC]
NEUIGKEITEN: DVDDer Mercedes hat als Ex-Staatskarosse Panzerglasscheiben. Was so schlimm nicht wäre, wären bloß die Türen, nachdem das Gefährt von der Straße abgekommen und nun im Wald zwischen Bäumen feststeckt, zu öffnen. Oder die Fenster oder das Schiebedach, deren Elektronik leider streikt. All das zusammen und noch viel mehr verdammt die drei Herren zu einer unfreiwilligen Besinnungsrunde. Und bietet dem Zuschauer ein Erlebnis sondergleichen. DVD-Kritik Immer nie am Meer
Voll daneben - Gags mit Diether Krebs Innerhalb der an sich simplen Sketchreihe "Voll daneben" werden immer wieder die eigenen Lacher verlacht: und deshalb ist „Voll daneben“ auch heute noch genießbar. Weil man nun nicht mehr ein Gestrüpp alter Bärte durchqueren muss, um an den puren Witz zu gelangen, sondern weil nun der Bart selbst dem Gespött freigegeben ist: Bei Pit Cock zum Beispiel, bei Harry Hunger oder der Familie Ballerstaller... DVD-Kritik Voll daneben
Cohen drehte diesen Film in nur 18 Tagen, nachdem er von einem anderen Projekt als Regisseur ausgeschlossen wurde. Das spontan zusammengetrommelte Cast bewegt sich jedoch auf hohem Niveau: Michael Moriarty, David Carradine und Richard Roundtree. Die mit geringem Budget realisierten On-Location-Aufnahmen (mit New Yorks Bewohnern als unfreiwilligen Statisten) sind von atemberaubender Schönheit. Auch die für damalige Verhältnisse gelungenen Special Effects überzeugten. DVD-Kritik American Monster
Der Journalist Shekhar (Arvind Swamy) kehrt aus Bombay heim in sein südindisches Dorf, wo er sich prompt in Shaila (Manisha Koirala) verliebt. Das Problem: Shaila ist Muslima, Shekar Sohn eines stolzen hochkastigen Hindus. Man kann nicht anders, als wirklich mitzufiebern mit der kleinen Familie, der der große Zwist zwischen den Religionen nachfolgt. Ratnams Film ist etwas besonderes, weil er sich eines heiklen Moments, einer pechschwarzen Stunde der modernen indischen Geschichte annimmt DVD-Kritik Bombay
The Three Burials of Melquiades Estrada, Kinostart: 08.12.2007, DVD-VÖ: 06.12.2007 Es ist dies eines der Beispiele für die undurchsichtige deutsche Verleihpolitik: Das Kino-Regiedebüt von Tommy Lee Jones ist ein sehenswerter, emotionaler Gegenwartswestern, der ganz klein im November 07 ins Kino kam und einen Monat später schon seine DVD-Premiere erlebte... Wer den bildgewaltigen Film nicht im Kino sehen konnte, dem bleibt immerhin die reiche Ausstattung der Special Edition-Doppel-DVD...Filmkritik The Three Burials Of Melquiades Estrada
Schon als junges Mädchen war die kleine Katie Bird voller Neugier auf die Scheune, in der ihr Vater einem mysteriösen Hobby frönt. Die Geheimniskrämerei kommt auch nicht von ungefähr, denn der Vater ist ein gnadenloser Serienkiller, der sein Plaisir in eben dieser Scheune betreibt. Als eines Tages die neugierige junge Frau die Wahrheit erfährt, ist der erste Schritt getan, seine Nachfolge im Familiengeschäft anzutreten. DVD-Kritik Katie Bird
STAR TREK: Raumschiff Enterprise – Staffel 1 Remastered DVD-Box Man mag als Fan der Classic-Serie voreingenommen sein, aber diese (HD-)DVD-Veröffentlichung hat es echt in sich. Die alten Folgen erstrahlen im neuen Gewand, die digitalen Effekte sind überwiegend behutsam und gelungen in das bestehende Material integriert worden und das Bonusmaterial bietet Vielerlei an interessantem und abseitigem Trek-Wissen für Fans jeder Art. Rezension Raumschiff Enterprise (S1) Remastered DVD-Box
Twin Peaks Definite Gold Collection In vielem war die Serie ihrer Zeit weit voraus, in fast allem traf sie punktgenau einen Zeitgeist und deutlich häufiger als bei anderen Fernsehsendungen staunt man beim erneuten Anschauen der Folgen, wie zeitlos Mark Frosts und Davis Lynchs Klassiker geraten ist. Ach ja, und manchmal – das soll nicht verschwiegen werden – war und ist „Twin Peaks“ auch einfach riesiger Quatschkram! Rezension Twin Peaks Definite Gold Collection
Saturday Night Fever - 30th Anniversary Edition Der Film löste eine weltweite Disco-Welle aus, verhalf den Bee Gees zu einem sensationellen Comeback und machte John Travolta zum Superstar: „Saturday Night Fever“, unter der Regie von John Badham, entwickelte sich nach seiner Premiere 1977 zu einem Phänomen, das noch heute seine Spuren in der Popkultur hinterlässt. Zum 30-jährigen Jubiläum hat Paramount dem Kultfilm um eine Gruppe Jugendlicher in der New Yorker Diskothekenszene eine sehenswerte 2-Disk-DVD-Edition spendiert... DVD-Rezension Saturday Night Fever
Terry Gilliams "Tideland", DVD-VÖ: 25.10.2007 Über die Behind-the-Scenes-Streitigkeiten bei Terry Gilliams Filmen sind ganze Bücher geschrieben und Filme gedreht worden. Auch „Tideland“, sein neuestes Werk, muss sich in diese Tradition einreihen, entstand es doch als „Nebenprodukt“ von Gilliams letztem Film, dem deutlich kommerzielleren „The Brothers Grimm“. Zwischen Fantasiewelt à la Alices Wunderland und verwesenden Leichen ist "Tideland" ein schräger Trip durch die weiten Felder von Texas... Filmkritik Tideland
Unsere kleine Sherlock-Holmes-Ecke: DVD-Besprechungen der klassischen Verfilmungen mit Basil Rathbone: Sherlock Holmes Collection - Teil 1, Sherlock Holmes Collection - Teil 2, Sherlock Holmes Collection - Teil 3 und Sherlock Holmes Collection - Teil 4 sowie zur zweiten Staffel der TV-Serie "Sherlock Holmes" und zur Holmes-Parodie Genie und Schnauze.
NEUIGKEITEN: BUCH„Wie der Zuschauer in seiner Welt lebt, so leben die Figuren des Films in einer ‚zweiten Realität’.“ Diese „zweite Realität“ wird seit 1951 „Diegese“ genannt. Ihr widmet sich das neue Heft der montage/AV. Und von Anfang an ist klar: Was im Film sichtbar ist, ist nur ein Bruchteil der Diegese. Ellipsen in der Handlung, Parallelmontagen, Umschnitte – all das, was Film als Kunstwerk definiert, zwingt den Zuschauer dazu, an der Kreation der Diegese mitzuarbeiten ... Buchrezension montage/AV: Diegese
Screenshot will nicht nur Sachliteratur vorstellen: auch in Sachen Belletristik gibt es auf dem Buchmarkt genug, was in Punkto Film und Co. eine Menge zu bieten hat. Im Mittelpunkt von Mark Z. Danielewskis Kult-Roman House of Leaves steht ein fiktiver Dokumentarfilm, und das ganze Buch bildet einerseits nichts anderes als dessen Auswertung (und die Auswertung der Auswertung – etc.), darüber hinaus jedoch – andererseits – noch viel mehr. Buchrezension Das Haus
Simon Ofenloch: Mit der Kamera gezeichnet. Zur Ästhetik realer Comicverfilmungen. Comics und Filme sind wesentliche Bestandteile der westlichen Popkultur. Tatsächlich erscheinen sie wie zwei Geschwister, Abkömmlinge der großen Familie mit dem Namen „Unterhaltungsindustrie“. Zwei Geschwister, die sich gut miteinander verstehen und das, obwohl sie altersmäßig weit auseinander liegen. Die beiden Geschwister hatten immer wieder miteinander zu tun, haben sich ausgetauscht und gegenseitig beeinflusst, wie Autor Simon Ofenloch in dem vorliegenden Sachbuch erläutert. Aus diversen Comic-Strips wurden Zeichentrickfilme entwickelt. Später kamen reale Comic-Verfilmungen hinzu... Buchrezension Mit der Kamera gezeichnet
Thomas Koebner: Reclams Sachlexikon des Films Es gibt so einige Standardwerke der Filmwissenschaft, aber wenige sind so sehr Stütze im Alltag und Grundlage in der Auseinandersetzung mit den bewegten Bildern wie Reclams Sachlexikon des Films, das nun in der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage vorliegt. Wenn es um das Drum und Dran des Films geht, um seine Herstellung, Kategorien, seine Techniken, Begriffe und Begrifflichkeiten, ist man gut beraten, zu diesem Buch zu greifen... Rezension Sachlexikon des Films
Georg Feil: Fortsetzung folgt. Schreiben für die Serie Georg Feil lehrt an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und hat als Serienautor und -produzent u.a. Schimanski und den Fahnder mit erfunden. In "Fortsetzung folgt" fabuliert er drauflos, wie im der Schnabel gewachsen ist – über Serien, die funktionieren oder auch nicht, darüber, wie es in den Redaktionen oder auf TV-Märkten zugeht, oder wie das so ist mit der Arbeitsteilung bei Soaps... Buchrezension "Fortsetzung folgt"
Film-Konzepte, Heft 2: Chaplin - Keaton: Verlierer und Gewinner der Moderne Charlie Chaplin als Verlierer, Buster Keaton als Gewinner der Moderne: Mit Thomas Koebners These über die beiden größten Komiker der Stummfilmzeit war ich nie einverstanden. Doch es ist nur Koebner, der diese diskussionswürdige Theorie vertritt. In den anderen Essays finden sich Ansichten und Einsichten, die eine weite Perspektive auf die beiden großen Komiker eröffnen...mehr
NEUIGKEITEN: FEATURE
Immerhin war die Jury in diesem Berlinale-Jahr konsequent. „Tropa de Elite – Elitetruppe“, der brasilianische Beitrag von José Padilha, erhielt den Goldenen Bären, während an Errol Morris’ Dokumentarfilm „Standard Operating Procedure“ der Silberne Bär ging. Beides ist emotional-manipulatives Überwältigungskino – und in beiden Filmen geht der Schuss nach hinten los, weil die Filme derart überinszeniert sind, dass ihre ursprünglich intendierte politische Aussage sich vollends ins Gegenteil verkehrt... Bericht Berlinale 2008
29. Filmfestival Max Ophüls Preis 2008 Das erste Festival im Jahr bietet das Neueste an Filmen und Filmern in Deutschland. Doch – irgendwie – kommt man dieses Jahr mit leerem Kopf nach Hause. Dafür mit vollem Herzen. Was sicher auch an den Frauen beim diesjährigen MOP lag, die den großen Filme und Auftritten, aber auch noch im letzten Eck und in den kleinsten bzw. dünnsten Rolle ob durch Können oder bloße Erscheinung schlichtweg bezauberten. Bericht Max Ophüls Preis 2008
29. Interview mit André Erkau (Max Ophüls Preisträger 2008) Mit seinem Kurzfilm gewann er 2006 er in Saarbrücken. Nun erhielt André Erkau, der freundliche Film- und Theatermann, für sein Langfilmdebüt „Selbstgespräche“ die wohl wichtigste Auszeichnung, die ein junger deutscher Filmemacher hierzulande erhalten kann: den Max Ophüls Preis 2008. Interview mit Andé Erkau
Selbst viele Monate nach dem Münchner Filmfest kann man noch davon zehren kann. Denn noch immer harren viele Produktionen der deutschen Distribution – „Romulus, My Father“ mit Eric Bana und Franka Potente, Werner Herzogs „Rescue Dawn“, Abel Ferraras „GoGoTales“, Tom DiCillos „Delirious“ – und William Friedkins „Bug“ ist nur auf DVD erschienen. In München konnte man sich von den Qualitäten der Filme auf der ganz großen Leinwand überzeugen. Bericht Filmfest München
Die Hofer Filmtage zeigen alles, was dem Gründer und Nochimmerchef Heinz Badewitz gefällt. Wobei traditionell ein großes Leinwand-Kontingent dem deutschen Film vorbehalten wird, so dass Hof als Talentschau deutscher Kinematographie gelten kann – gerade weil die deutschen Produktionen dem internationalen Kino gegenübergestellt werden... Bericht Hofer Filmtage 2007
Filmkostüm-Ausstellung im Museum der Arbeit Hamburg Die Ausstellung "Filmkostüme! Das Unternehmen Theaterkunst" zeigt Entwürfe, Stoffproben und Herstellungstechniken aus der 100-jährigen Schaffensperiode der Ausstattungsfirma Theaterkunst. Zu sehen sind unter anderem Figurinen aus „Metropolis“, „Der kleine Muck“ und „Der Himmel über Berlin“. Die Ausstellung ist nach Berlin nun noch bis zum 24.03.2008 im Museum der Arbeit in Hamburg zu sehen... Artikel Ausstellung Filmkostüme
NOCH ZU HABEN: Heft 26
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Screenshot Redaktion Mainz |
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